Scherenschneider

Nach zwei frostigen Nächten im Zelt und unendlich vielen gestreckten Daumen kommen wir zufällig – ja ich würde fast sagen wir verirren uns – in die Stadt von Romeo und Julia. Ciao Hostel und Internet hin und her, wir laufen den ganzen Tag die Piazza Erbe rauf und runter – uff. Trotzdem verzaubert schließlich auch uns die Ansprache Romeos, als er unten vorm Balkon steht. Um seinem Ruf und der hübschen Stadt gerecht zu werden, lassen wir Kälte und davon fahrende Autos hinter uns und fügen uns der Romantik. Zufällig kann in dem Moment jemand einen Scherenschnitt von uns machen.

 

3 Kommentare

  1. WoW! Was für eine schöne Ausführung in Prosa 🙂 Und auch der Scheer-Enschnitt gefällt mir 🙂

  2. karin

    An die Stupsnäschen
    Clara, seit wann fusselst du?tststs

  3. Gisa

    Clara, was bist du dünn geworden.
    Wo soll das enden? Pass auf!

    Mir gefällt er auch, der Scheer-Enschnitt. Erinnert mich an die Tapete im Gästezimmer bei meiner Oma. Da waren lauter solche Pärchen drauf! Hab ich immer stundenlang betrachtet, wenn ich nicht einschlafen konnte. Weil durch die Decke von unten die lachenden Erwachsenen zu hören waren…

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