Ruhige Wasser

Zwischen brausendem Verkehr, Baustellen an allen Orten und blinkender Leuchtreklame, zwischen unaufhörlicher Hintergrundbeschallung und Myriaden von Lautsprecheransagen, umrahmt von Hupen, die die Ohren aus dem Schädel blasen: Dem zerstörenden Strom des kompromisslosen Wandels, der dieses Land durchzieht, setzen die alten Dieselmotoren der Fischer eine Kakophonie des Bleibenden entgegen. Am Meer herrscht ein anderes Tempo. Fähren fahren in Schrittgeschwindigkeit über Flussmündungen, Fischer zählen in Engelsgeduld per Hand den Fang, und am Horizont fahren die Schiffe gemächlich mit spinnen-artig ausgefahrenen Netzen ihre Runde.

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3 Kommentare

  1. romikommentiert

    Malerisch! Und wie du auf die Fähre fährst, lässig!

  2. Pingback: Der Atlantik | Gut gelaufen

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